Institut für Stahlbau

  Organigramm Institut für Stahlbau STB

Unter den derzeitigen Einrichtungen der RWTH Aachen University ist das Institut für Stahlbau einer der wenigen RWTH-Lehrstühle, deren erste Vorgänger Gründungslehrstühle der RWTH waren, die sich bei ihrer Eröffnung am 10.10.1870 noch „Königlich Rheinisch-Westfälische Polytechnische Hochschule zu Aachen“ nannte.

Die kontinuierliche Fortführung der Professuren für Stahlbau zeigt die Bedeutung des Fachgebiets an der RWTH Aachen, das bis heute mit Nachbarfächern Synergien einging und -geht. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Phase unter Leitung von Professor Dr.-Ing. Dr. h.c. Gerhard Sedlacek zu, der den Lehrstuhl zu einem international bekannten Institut auf- und ausbaute.

Seit 2005 ist Professor Dr.-Ing. Markus Feldmann Institutsleiter und Inhaber des Lehrstuhls für Stahlbau. Zurzeit beschäftigt das Institut etwa 70 wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen und Mitarbeiter/-innen in Technik- und Verwaltung, sowie studentische Hilfskräfte.

Neben den klassischen Forschungsgebieten des Stahl-, Holz-, Verbund- und Leichtbaus ist die Forschung in den Bereichen Werkstofftechnik, Windingenieurwesen, konstruktiver Glasbau, Bauphysik und Fassadentechnik aktiv.

Seit 2015 wird das neu geschaffene Lehr- und Forschungsgebiet „Nachhaltigkeit im Metallleichtbau“ durch
Professor Dr.-Ing. Markus Kuhnhenne geleitet.

In allen Bereichen bietet das Institut für Stahlbau Grundlagenforschung, Arbeit in der Entwicklung der nationalen und internationalen Normung wie beispielsweise dem Eurocode, Produktentwicklung, Gutachten für Zustimmungen im Einzelfall, allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen und technische Beratung zur Planung und Ausführung.

Das Institut verfügt über eine eigene Versuchshalle für experimentelle Untersuchungen in allen oben genannten Forschungsbereichen. Neben einem Windkanal stehen dem Institut weitere umfangreiche Prüfeinrichtungen zur Verfügung. Des Weiteren gehört das Institut für Stahlbau zum Verein Zentrum Metallische Bauweisen e.V., kurz zmb, welcher über ein Gemeinschaftsgroßlabor verfügt.